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Prävention

Darmkuren erhalten das Gehirn gesund

Vergangene Woche hatte ich das Vergnügen, an einer Telefonkonferenz mit zwei Medizinern zum Thema Darmgesundheit teilnehmen zu können.

Den Darm pflegen

Es ging darum, dass ein gesunder Darm die Grundlage ist für alle Stoffwechselvorgänge im Körper. Früher wussten die Menschen, dass der Darm gepflegt und von Schlacken befreit werden muss und führten im Frühjahr und im Herbst eine Darmkur durch. Dieses Wissen findet nach und nach wieder Verbreitung.

Die Ärztin erläuterte, dass ein verschlackter Darm weniger Vitalstoffe aufnimmt, die Mitochondrien – Kraftwerke unserer – Zellen dadurch geschwächt werden und dem Körper damit nicht mehr genug Energie zur Verfügung steht.

Außerdem entstehen durch die schlechte Verdauung in einem verschlackten Darm Gärprozesse, die Fuselalkohol entstehen lassen, die wiederum die Leber schädigen. Toxine gelangen ins Blut und belasten die Mitochondrien zusätzlich.

Der Verdauungstrakt vom Mund über Zunge, Speiseröhre, Leber, Magen, Gallenblase, Dünndarm, Dickdarm, Blinddarm
Der Verdauungstrakt

Mit Darmkuren vorbeugen

Diese Vorgänge schwächen das Immunsystem, können das Gehirn schädigen und Einfluss auf die Entstehung von Krankheiten wie Alzheimer haben.

Einen weiteren hochinteressanten Beitrag über den Zusammenhang eines gesunden Darmes mit dem Gehirn fand ich bei n-tv: http://bit.ly/1Mznd1U

Was kann man vorbeugend tun? Regelmäßige Darmkuren mit Vitalstoffen und Darmbakterien durchführen.

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Meditation, Vitalstoffe und Glutathion fürs Gehirn

Was dabei herauskommt, wenn ein Schamane und ein Neurologe sich zusammen tun.

Zu einem würdevollen Leben mit Demenz gehört für mich nicht nur, die erkrankten Menschen mit Hilfsmitteln und Beschäftigungsmöglichkeiten zu vorsorgen.

Die Beschäftigung mit den Ursachen der Erkrankung und die Suche nach Möglichkeiten der Vorbeugung oder gar Heilung halte ich für ebenso wichtig. Auf meiner Suche ist mir ein Buch in die Hände gekommen, über das ich hier schreiben möchte. Das erleuchtete Gehirn: Mit Schamanismus und Neurowissenschaft das Geheimnis gesunder Zellen entdecken

Buchcover Das erleuchtete Gehirn

Schon die Kompetenzen, die die Autoren miteinander verbindet, finde ich hoch interessant. Alberto Villoldo ist Schamane, David Perlmutter Neurologe. Sie fanden heraus, dass verschiedene Maßnahmen das Gehirn positiv beeinflussen, gesund erhalten oder sogar verbessern können.

Das sind in meinen Augen Informationen, die bei der ständig steigenden Zahl an Demenz erkrankten enorm wichtig sind. Im Buch geht es nicht nur um Demenz, sondern auch um weitere vom Gehirn ausgehende Erkrankungen wie Parkinson, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) oder Multiple Sklerose (MS).

Was sind nun die Maßnahmen, die Villoldo und Perlmutter empfehlen? Zunächst machen sie auf die schädliche Wirkung von freien Radikalen aufmerksam. Diese werden als ursächlich betrachtet für alle neurodegenerativen Erkrankungen. Dass der Körper kranke Zellen zerstört macht Sinn und soll so sein.

Wenn aber Mitochondrien (Energiezentralen der Zellen) gestört sind und gesunde Zellen zur Selbstzerstörung auffordern, entstehen Krankheiten. Um die Funktion der Mitochondrien wieder zu verbessern, empfehlen die Autoren verschiedene Vitalstoffe. Unter anderem Kokosöl, Omega 3 Fettsäure DHA und Meditation.

Die Kapitel über Neuroplastizität und Neurogenese habe ich geradezu verschlungen. Die Vorstellung, dass wir unser Leben lang unser Gehirn gestalten, formen und ausbauen können, finde ich beruhigend und aufregend zugleich.

Entgegen mancher Psychotherapeutischer Theorien, die besagen, dass wir die Prägungen unserer frühesten Kindheit oder selbst der vorgeburtlichen Zeit als Bürde durch unser Leben tragen. Das war mir schon immer zu traurig, um es glauben zu wollen.

Ganz besonders interessant finde ich die Beschreibung wie durch eine Veränderung geistiger Gewohnheiten sinnvolle neuronale Netze aufgebaut werden können.

Wer sich für diese Themen interessiert, wird das Buch sowieso lesen. Daher will ich die einzelnen Punkte nicht weiter ausführen. Das Buch ist so geschrieben, dass es meiner Meinung nach gut von Laien gelesen und verstanden werden kann.

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Wenn ich einmal an Demenz erkranke

Diese Anleitung aus Sicht eines an Demenz erkrankten Menschen gefällt mir sehr gut. Ich habe sie auf Facebook gefunden, kenne aber den Urheber nicht. Weiß jemand, wer das verfasst hat?

 

Text aus Sicht eines an Demenz erkrankten Menschen

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Kultur (er)Leben Hamburg e.V.

Kultur (er)Leben Hamburg e.V.

Wir haben den Verein Kultur (er)Leben Hamburg e.V. gegründet, um die Teilhabe von älteren Menschen an der Gesellschaft zu fördern und hierbei weg zu kommen von den defizitär geprägten Ansätzen.
Zum Beispiel wollen wir mit Ihnen Theater spielen, Musicals aufführen, Lesungen für und mit älteren Menschen veranstalten und noch vieles mehr!
Gesellschaftliche Teilhabe auch von Menschen mit Demenz ist uns ein Anliegen und wir möchten gerade in so einer großen Stadt wie Hamburg erreichen, dass das möglich ist. Mitgestalten und Mitwirken, dass liegt uns am Herzen.

Denn das Herz wird nicht dement.

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Allgemein, Kultur (er)Leben Hamburg e.V.

Rosi Huber bekommt tolles Feedback

Vielen Dank für dieses tolle Feedback, Antje Katzschner:

Rosi Huber Cover_online

Dieses Buch ist so eine wundervolle Idee! Da es keine Bücher für Menschen mit Demenz gibt, hat sich Oliver Gutmann, der ehrenamtlich mit Menschen mit Demenz arbeitet, einfach eins geschrieben. Ich finde das bewundernswert und hoffe, dass viele weitere Bücher folgen!

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